Schülerbeiträge zum Don@u-Online-Projekt und zum Donaujugendcamp 2026

Don@au-Online ist ein demokratisches Projekt, indem sich Schüler*innen aus Ländern entlang der Donau zusammenschließen und einzelne Projekte zum Thema Demokratie erarbeiten. Wie man sieht, eine sehr breit gefächerte Aufgabe. Wir Schüler aus dem Schubart (Arian, Naradine, Marietta, Isabel aus den Klassen 10c und 10d) haben uns mit Schüler*innen aus Moldau, einem kleinen osteuropäischen Land, zusammengetan. Die erste Kommunikation verlief über das Don@au-Online Portal, jedoch sind wir relativ schnell zu WhatsApp rübergegangen und haben eine gemeinsame Gruppe erstellt. In dieser Gruppe haben wir uns über Wochen hinweg darüber unterhalten und diskutiert, was für eine Art Projekt wir durchführen wollen. Wollen wir einen Podcast? Soll es ein Interview sein? Sollen wir bloß einen Text schreiben oder ein Theaterstück machen? Das Demokratische, also das Diskutieren und Austauschen von verschiedenen Meinungen, fand somit schon vor dem eigentlichen Projekt an. Schlussendlich haben wir uns auf einen Podcast geeinigt, den wir zusammen machen. ,,Aber wie sollen wir einen Podcast machen, wenn wir doch über 1.800km entfernt sind?“. Diese Frage stellt ihr euch nicht alleine, vor genau dieser standen auch wir. Zum einen gab es, und das muss transparent dargestellt werden, Kommunikationsprobleme. Leider hat die Schülergruppe aus Moldau unsere Vorschläge teilweise falsch verstanden, andersrum genauso. Dies führte dazu, dass wir im Schubart zunächst Sprachaufnahmen machten, und diese in die gemeinsame Gruppe sendeten. Dabei haben die Schüler aus der Republik Moldau ihren Part des Podcasts komplett gefilmt. Wir hatten anfangs also ein anderes Verständnis, von dem Endresultat bzw. wie dieses aussehen soll. Das stellte jedoch kein direktes Problem dar, da wir einfach ein neues Video unsererseits filmen konnten. Die Fragen, die wir im Podcast beantworteten und gestellt bekamen, wurden vorher im Gruppenchat angesprochen und es wurde abgestimmt, welches Land welche Fragen beantwortet. Fragen aus dem Podcast lauteten unter anderem: „Wie erlebt ihr Demokratie in eurem Alltag?“, „Was heißt Demokratie für euch?“, „Was ist wichtiger, Schutz der Minderheit oder Mehrheit?“.  Einen anderen Teil der Demokratie seht ihr genau hier, nämlich dass jeder das Recht auf eine Stimme hat und jede gleich gewichtet wird. Es gab keine Autoritätsperson die alles alleine bestimmt hat. Die Erfahrungen die man gesammelt hat, waren sehr vielseitig und schön. Man denkt zum einen viel intensiver über die eigene Meinung und das System, in dem wir leben nach, andererseits lernt man neue Leute aus einem fremden Land kennen und arbeitet mit ihnen zusammen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ziel – das Demokratische Zusammen-arbeiten – vor, während und nach dem Projekt verfolgt und erreicht wurde.

Nachdem wir unser Projekt fertiggestellt und eingereicht hatten, erhielten einzelne von uns (vier aus dem SGU und zwei aus Moldau) die Einladung zum Donaujugendcamp am Donauufer in Ulm/ Neu-Ulm. Eine Woche lang verbrachten wir Zeit mit ca. 80 Schüler*innen und ihren Lehrer*innen aus 13 Donauanrainerstaaten und Donauländern.

(von Arian Islamaj, 10d)

Dieses Jahr fand das Donau-Jugendcamp vom 2.7-8.7 statt, welches alle zwei Jahre veranstaltet wird. Im Jahr 2026 nahmen ca. 90 Teilnehmer aus insgesamt 13 Donauländern daran teil. Dabei haben Schülerinnen und Schüler des Schubart-Gymnasiums (Naradine Chelbi (10d), Arian Islamaj (10d), Marietta Wassner (10d) und Isabel Müller(10c)) gemeinsam mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern entlang der Donau die Möglichkeit gehabt, sich kennenzulernen, zusammen ein Projekt zu gestalten und neue Erfahrungen zu sammeln.

Direkt zu Beginn wurden wir begrüßt und lernten die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen. Schon am ersten Tag gab es Kennenlernspiele und verschiedene Aktivitäten, damit sich alle besser kennenlernen konnten. Obwohl viele unterschiedliche Sprachen gesprochen wurden, konnten wir uns gut verständigen und schnell neue Freundschaften schließen. 

Die Teilnehmer waren alle offen und bereit, neue Menschen kennenzulernen, was dafür sorgte, dass schnell Freundschaften geknüpft werden konnten und eine angenehme Stimmung im Camp herrschte.

Im Camp war unsere zentrale Aufgabe, ein gemeinsames Projekt zu gestalten, welches wir dann auf der Neu-Ulmer Bühne auf dem Donaufest vorstellten. Um dies zu ermöglichen, gab es mehrere Workshops, die Teile des gemeinsamen Projektes ausmachten, und man konnte jeweils an einem teilnehmen. Es gab insgesamt fünf Workshop Angebote:  

Im Theater-Workshop, studierten wir kleine Szenen ein und lernten, wie man Gefühle und Geschichten auf der Bühne darstellt. 

Im Bühnenbild-Workshop gestalteten die Teilnehmer Kulissen und Dekorationen für die Theateraufführungen. 

Im Tanz-Workshop wurden verschiedene Choreografien eingeübt, die dann jeweils zwischen den Theaterszenen auf der Bühne vorgeführt wurden. 

Im Gesangs-Workshop gab es jeweils einen Chor und eine Band, die zeitweise zusammen die Stücke eingearbeitet haben, aber zu bestimmten Zeiten auch getrennt, um das ganze intensiver zu lernen.

Außerdem gab es eine Schreibwerkstatt, in der Geschichten, Gedichte und eigene Texte geschrieben wurden (mit dem Fokus auf die Donau).

Am letzten Tag kam es schließlich zur Vorstellung auf dem Donaufest: Die Theatergruppe führte ihr Stück auf, die Tänzerinnen und Tänzer zeigten ihre Choreografie, der Chor sang seine Lieder und die Texte aus der Schreibwerkstatt wurden vorgestellt. Auch die gestalteten Bühnenbilder wurden präsentiert und halfen vor allem dabei, das Theaterstück zu verbindlichen.

Eine sehr wichtige Rolle spielten die Workshop-Leiter, da man sich durch ihre Leidenschaft und Freude am Projekt viel schneller wohlgefühlt hat und auch bei den Workshops dadurch schneller aus seiner Komfortzone herauskommen konnte.

Jeden Tag arbeiteten wir in unseren Gruppen zusammen und bereiteten unsere Ergebnisse vor. Auch während dieser Zeit lernte man jeden Tag jemand neues kennen, auch wenn man manchmal schon drei Tage lang gemeinsam im Camp war. Genau das war meiner Meinung nach eine der besten Sachen am Camp. Man konnte sich an einen Tisch setzten und wurde direkt in die Konversation mit einbezogen. Man konnte sich gegenseitig über seinen Alltag erzählen, aber auch über verrückte Geschichten, die wir erlebt haben. Ich denke, jeder Teilnehmer hatte am Anfang vor dem Camp ein bisschen Angst, dass die Menschen nicht offen sein, oder dass die Erfahrungen nicht 100% positiv sein würden. Ich persönlich habe erwartet, dass es gut wird, aber nicht, dass ich so viele tolle Menschen kennenlernen würde, zu denen ich immer noch Kontakt habe. Ich muss also ehrlich sagen, dass das Camp meine Erwartungen deutlich übertroffen hat.

(von Naradine Chelbi, 10d)

Ronja Mayer (8b) gewinnt den zweiten Preis beim Landeswettbewerb Mathematik

Beim Landeswettbewerb Mathematik 2025/2026 hat unsere Schülerin Ronja Mayer in der ersten Runde einen hervorragenden 2. Platz erreicht. Sie hat sich damit für die zweite Runde des Wettbewerbs qualifiziert. Als Preis erhielt sie ein Buch und eine Urkunde. Nach einer erfolgreichen Teilnahme an der zweiten Runde des Wettbewerbs besteht die Möglichkeit, an einem mehrtägigen Mathematikseminar und einer feierlichen Siegerehrung teilzunehmen.

Der Landeswettbewerb Mathematik findet in diesem Jahr zum 39. Mal statt und hat das Ziel mathematische Talente schulübergreifend zu fördern. Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe sollen dazu angeregt werden, ihre mathematische Begabung zu testen und weiterzuentwickeln. Die Bearbeitung der komplexeren mathematischen Probleme kann für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe sehr spannend sein und sie dazu motivieren, sich selbstständig mit herausfordernden mathematischen Fragestellungen zu beschäftigen.
In diesem Jahr haben in der ersten Runde 491 Schülerinnen und Schüler aus ganz Baden-Württemberg Lösungen eingesandt. 241 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einen 1. oder 2. Preis erzielt und sich damit für die zweite Runde qualifiziert.

Das Schubart-Gymnasium beabsichtigt ab dem kommenden Schuljahr 2026/2027 für Schülerinnen und Schüler der Unterstufe eine Mathematik-AG anzubieten. Diese soll zusätzliches mathematisches Wissen vermitteln und damit auch die Teilnahme an mathematischen Wettbewerben fördern.

Ronja wünschen wir viel Freude beim Lösen der Aufgaben der zweiten Runde und drücken die Daumen für eine weitere Platzierung im Wettbewerbsfinale.

Schüleraustausch mit Correggio (Italien), 19.-25.10.2025

In der Woche vor den Herbstferien fuhren 22 Zehntklässler:innen zum Schüleraustausch nach Correggio (Italien). Unsere italienischen Austauschpartner:innen hatten uns schon im März in Deutschland besucht, deswegen war die Vorfreude sie endlich wieder zu sehen um so größer.
In Italien wurden wir herzlichst durch unsere Gastfamilien aufgenommen, verköstigt und erlebten den italienischen Alltag und die Sprache hautnah. Wir besuchten den Unterricht in unserer Partnerschule, dem Liceo R. Corso in Correggio, machten Ausflüge nach Bologna und Reggio Emilia, wurden durch eine Käserei des berühmten „Parmiggiano Reggiano“ geführt und vom Bürgermeister von Correggio persönlich im Rathaus empfangen. Am Abschlussabend wurde getanzt, gesungen und unsere deutsch-italienische Freundschaft gefeiert. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, war die Stimmung immer ungetrübt, wir haben viele neue Freundschaften geschlossen und werden diese ereignisreiche Woche in Italien bestimmt nie vergessen!

Leseherbst in der Musikschule: Autorenlesung mit Milena Michiko Flašar

Am 25. November erhielten die Jahrgangsstufe 1 und die zehnten Klassen die Gelegenheit, eine besondere literarische Begegnung zu erleben. Die österreichische Autorin Milena Michiko Flašar las aus ihrem 2012 erschienenen Roman „Ich nannte ihn Krawatte“ und verstand es dabei, die Schülerinnen und Schüler mit ihrer ruhigen, eindringlichen Erzählkunst zu fesseln.

Die gesamte Veranstaltung war ein interaktiver Dialog: Milena Michiko Flašar bezog das Publikum aktiv ein und regte die Schülerinnen und Schüler dazu an, ihre eigenen Vorstellungen zu teilen. Gleichzeitig stellten diese Fragen zu den Figuren, zur Handlung und zur Motivation der Autorin. So entstand ein lebendiger Austausch, der die Lesung besonders anschaulich und spannend machte. Die behandelten Themen – Einsamkeit, Begegnung und die Suche nach Identität – regten zum Nachdenken an und führten zu einer intensiven Diskussion und zu persönlichen Reflexionen.

Ein herzlicher Dank geht an die Jugendmusikschule, die mit ihrem atmosphärischen Saal einen wunderbaren Rahmen für die Veranstaltung bot, sowie an Milena Michiko Flašar für ihren inspirierenden Besuch. Kommen Sie gerne wieder!

Gelungener Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Schubart in toller Atmosphäre

Am 6.11.2025 war es wieder soweit: beim 65. Vorlesewettbewerb wurden die besten VorleserInnen des Schubart-Gymnasiums ausgewählt. Julian D., der Gewinner des Vorjahres, moderierte den Wettbewerb. Dieses Lesefest fand in schöner, entspannter Umgebung im Café Keks statt, inklusive Sonnenstrahlen und leckerer Verpflegung. So konnten sich alle an den gelungenen Vorträgen erfreuen. Johann S. (6A), Katharina R. (6B), Mia T. (6C) und Jonathan S. (6D) lasen jeweils einen vorbereiteten, eigenen Text und einen Fremdtext vor. Die Jury, bestehend aus Frau Marti, Frau Pielenz und Mila M., fiel die Entscheidung sehr schwer. Am Ende gewann Katharina knapp, gefolgt von Johann auf dem 2. Platz. Den 3. Platz teilten sich Mia und Jonathan.
Ein besonderer Dank geht an den Verein der Freunde, insbesondere Frau Bytow-Steidle, für die leckere Verpflegung und das Bereitstellen der Bücher. Am 21.11.2025, dem bundesweiten Vorlesetag, werden alle vier GewinnerInnen des Lesewettbewerbes in der Grundschule am Michelsberg den SchülerInnen vorlesen.
Die Siegerin Katharina R. wird gegen andere Ulmer Schulsieger antreten. Wir drücken ihr alle die Daumen!

Mila M. und J. Dittgen

Information: Erneuerung B10

Nutzen Sie bitte für aktuelle Informationen die App „Ulm baut um“ oder die Homepage ulm baut um

Seitens der Stadt wurden verschiedene Kommunikationskanäle entwickelt, damit man immer weiß, wo´s gerade mal wieder lang geht:

  • BaustellenApp ‚ulm baut um
  • Digitaler ‚ulm baut um‘ – Newsletter (erscheint wöchentlich)
  • ‚ulm baut um‘ – Instagram -und Facebook-Kanal

Wir als Schubart Gymnasium verweisen hier sehr gerne auf Kanäle der Stadt, die stets aktuell sind und gut gepflegt werden. Dies schafft sicherlich die nötige Klarheit und Zuverlässigkeit die Sie benötigen.

Bundesjugendspiele/ Projekttag Klasse 9 am 02.07.2025

Sehr geehrte, liebe Eltern,

viele von Ihnen haben sich in den letzten Tagen mit berechtigten Fragen zur Durchführung der Bundesjugendspiele angesichts der aktuellen Wetterlage an uns gewandt. Ich möchte Ihnen auf diesem Weg eine kurze Rückmeldung sowie einige Erläuterungen geben:

Morgen (02.07.2025) finden für die Klassen 5 bis 10 die Bundesjugendspiele statt. Die Informationen hierzu (Zeitplan, Treffpunkt usw.) haben Sie bereits über die Klassenlehrkräfte bzw. die Sportlehrkräfte Ihrer Kinder erhalten. Nach den Bundesjugendspielen findet – wie angekündigt und wie in den Vorjahren üblich – kein Unterricht mehr statt.

Für die Klassenstufe 9 findet am Vormittag ein Projekt zum Thema „Rechtsstaat“ statt. Dieses wird vor Eintreten der größten Hitze in den kühlsten Räumen des SGU durchgeführt und kann dort gut stattfinden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sind darüber bereits informiert. Auch für diese Klassenstufe entfällt der Nachmittagsunterricht wie angekündigt.

Die Organisation des Sporttages wurde mit Blick auf die Wetterlage bewusst so gestaltet, dass die jüngeren Schülerinnen und Schüler früh beginnen und entsprechend frühzeitig heimgehen können. Die älteren Jahrgänge starten später und sind spätestens gegen 13 Uhr fertig. Ein „Hitzefrei“ ab 13:00 Uhr, wie an anderen Ulmer Gymnasien, muss es am Schubart-Gymnasium somit nicht geben, da für morgen ohnehin kein Nachmittagsunterricht eingeplant ist – dies ist auch entsprechend in WebUntis hinterlegt.

Unsere Sportlehrkräfte werden die Schülerinnen und Schüler während des Vormittags umsichtig und verantwortungsvoll begleiten. Für ausreichend Wasser und Möglichkeiten zur Abkühlung wird gesorgt. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei der Fachschaft Sport für die umsichtige und aufwändige Planung des morgigen Vormittags bedanken.

Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich erst jetzt auf Ihre Anfragen antworte. Derzeit finden an drei aufeinanderfolgenden Tagen Abiturprüfungen statt. Sowohl ich selbst als auch mein Stellvertreter sind als Prüfende im Einsatz, wodurch eine kontinuierliche Erreichbarkeit leider nicht immer gewährleistet ist.

Ich bin zuversichtlich, dass unsere Schülerinnen und Schüler – trotz der hohen Temperaturen – morgen einen schönen, sportlichen Vormittag erleben werden. Ich bitte um Gelassenheit und Zuversicht, dass der Tag gut verlaufen wird.

Mit herzlichen Grüßen

Martina Lutz

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Schubart Gymnasium ist deutscher Meister!

Am Samstag, 31. Mai 2025, war es endlich so weit: Nach einem Vizemeister-Titel (2010) sowie der schon selbstverständlich gewordenen Platzierung in der Top Ten der besten Teams, haben die Senior Sharks das Finale gegen das gastgebende Team vom Otto-Hahn-Gymnasium in Ludwigsburg gewonnen und den ersten Meistertitel für das Senior-Team des Schubart-Gymnasiums geholt. Das Finale wurde, ebenso wie das Viertelfinale und Halbfinale, einstimmig (mit 7:0) gewonnen.
Anfang Juli haben die Junior Sharks übrigens noch die Möglichkeit, in Heidelberg den dritten Meistertitel (nach 2011 und 2014) in der Junior League zu holen. Zu guter Letzt wird der beste Sprecher der diesjährigen Senior League, Felix P. (JS 2), das deutsche Nationalteam bei den Weltmeisterschaften in Panama unterstützen. Let’s go, Schubart Sharks!

Besuch der Diakonie am SGU im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung

Am 27. Mai 2025 fand für die Jahrgangsstufen 1 und 2 eine Veranstaltung mit der Diakonie statt. Sie war Teil des schulischen Programms zur Berufs- und Studienorientierung. Zu Beginn erklärten die Mitarbeitenden, was die Diakonie ist und welche Aufgaben sie übernimmt. Sie unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen – zum Beispiel in der Pflege, Behindertenhilfe, Jugendhilfe oder bei sozialen Herausforderungen.

Nach der Einführung ging es direkt in eine praktische Übung:

Wir sollten uns zu zweit zusammentun. Eine Person bekam eine Augenmaske und einen Blindenstock, die andere führte sie über den Schulhof. So konnten wir selbst erleben, wie es ist, auf andere angewiesen zu sein und blind Vertrauen zu schenken. Die Übung war eindrucksvoll und hat viele von uns nachdenklich gemacht. Besonders spannend war auch der Teil zur Freiwilligenzeit bei der Diakonie. Ein solcher Dienst kann zwischen 6 und 18 Monaten dauern und benötigt nur etwa 4-6 Wochen Vorlauf in der Organisation. Damit lässt sich relativ spontan eine Orientierungs- oder Wartezeit bis zum Studium sinnvoll nutzen. Ein Freiwilligendienst wird sogar als Wartesemester angerechnet. Wer nur die Jahrgangsstufe 1 besucht und anschließend zwölf Monate einen Freiwilligendienst macht, erhält dadurch die Fachhochschulreife. Die Diakonie geht dabei individuell auf Wünsche ein: Es sind Freiwilligendienste mit sozialem, technischem, ökologischem oder betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt möglich.

Ein herzliches Dankeschön an die Diakonie für diese informative und bewegende Veranstaltung!

Diakonie Roadshow am SGU im Mai 2025
Diakonie Roadshow am SGU im Mai 2025