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Religion

Allgemeines

Im Fach Religion legen wir Wert auf Öffnung und kritische Auseinandersetzung / Reflektion christlichen Glaubens ...

in der Spiegelung zu anderen Religionen

  • Dialog zwischen den Religionen
  • (gemeinsames) Ethos der Religionen, Wertediskussion
  • Missbrauch von Religionen (z.B. Religion und Gewalt; Religion und Antisemitismus; Islamismus)
  • Abgrenzung zu Sekten

in der Spiegelung zu gesellschaftsrelevanten Fragestellungen wie

  • bioethische Fragestellungen
  • soziale Fragestellungen
  • Integration / Antisemitismus / Rechtsradikalismus / Radikalisierung, Rekrutierung Jugendlicher für den IS
  • Zivilcourage

Vernetzung der Inhalte im Blick auf

  • Aspekt der Vernunft / intellektuelle Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben
  • Methode der Geisteswissenschaften
  • Ethik / Handeln / soziales Lernen und Engagement
  • Existentielle Aspekte von Glauben, Spiritualität

Lehrwerke

  • Katholische Religion: Leben gestalten 1-3 (Klett-Verlag)
  • Evangelische Religion:
    Kl.5+6: Moment mal! 1
    Kl.7+8: Kursbuch Religion 7/8
    Kl.9: Kursbuch Religion 9/10
    Kl.10: Das Kursbuch Religion 9/10
    JS: Oberstufe Religion

Curriculum

Siehe Bildungsplan 2016 ...

Außerunterrichtliche Aktivitäten

  • Projektarbeit: Schulgottesdienste
  • Soziales Lernen: Besinnungstage (Klassen10), Meditationsraum, Sozialpraktikum (JS1); Schulgottesdienste, Sozialverbände in Ulm und ihre Arbeit. Weltladen.
  • Lokale Bezüge: Evangelische, katholische Kirchengebäude, jüdische Spuren in Ulm, Synagoge, Hans- und Sophie-Scholl-Ausstellung, Hospiz in Ulm, Caritas in Ulm und andere Sozialverbände, Weltladen.
  • Interkulturelles Lernen: Moschee in Ulm, Synagoge in Augsburg, Synagoge in Ulm, katholischer wie jüdischer Friedhof an der Stuttgarter Straße, jüdische Spuren in Ulm.

„Seitenwechsel“ - Soziales Lernen als erfolgreiches Praktikum in der JS 1

Link zur Rubrik Angebote / Sozialpraktikum.

Besinnungstage / Tage der Orientierung Klassen 10

Für die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen des Gymnasiums ist nach einer Verordnung des Kultusministeriums die Möglichkeit vorgesehen, an „Tagen der Orientierung“ teilzunehmen. Diese Tage sind eine Veranstaltung mit eigenen Methoden, die sich in erster Linie an der Jugendarbeit orientieren.

In meditativen Übungen (Meditationsraum des Jugendhauses), Gesprächen (in Gruppen sowie im Plenum), kreativem Arbeiten und Gruppenspielen (Gruppenraum) geht es um die Besinnung auf mich selbst sowie um Aspekte des „Ich und mein Gegenüber“, des „Wir“, um die Klassengemeinschaft sowie um Konfliktlösungen (nicht nur in Bezug auf die Klassengemeinschaft).

Die „Besinnungstage“ haben an unserer Schule nicht nur eine inzwischen lange Tradition, sie erfreuen sich bei Schülerinnen und Schülern auch einer großen Beliebtheit. Sicher ist für sie jede Gelegenheit willkommen, dem Unterricht für zwei Tage zu entrinnen, aber es sind andere Gesichtspunkte von Gewicht, die bei Umfragen von den Schulklassen genannt werden.

Die Besinnungstage sind keine Variation eines Kompakt-Unterrichtes an einem anderen Ort, sie sind vielmehr eine Veranstaltung mit eigenen Methoden, die sich vor allem an der Jugendarbeit orientieren.

Seit über zwanzig Jahren führen wir Kollegen der Fachschaft Religion mit allen 10er Klassen sogenannte „Besinnungstage“ oder „Tage der Orientierung“ durch.

Diese wurden durch Fortbildungen und dann durch all die „vielen Erfahrungen die Jahre hindurch“ ständig von uns weiter entwickelt, so dass wir inzwischen ein sehr austariertes Programm haben, das immer gut und nachhaltig bei den Schülerinnen und Schülern ankommt und auch seinen Eindruck in der Fremdevaluation vor kurzem hinterlassen hat.

Damit immer alle Schüler/innen einer Klasse mitgehen wollen und können, wird das Programm so gestaltet, dass die Kirchen- oder Religionszugehörigkeit eines Einzelnen nicht unmittelbar berührt sind.

Die Bilder sind teilweise älter, teilweise aktuell und sowieso nur ein ganz kleiner Ausschnitt dessen, was wir an Programm durchführen und miteinander erarbeiten.

Es muss nicht alles dokumentiert und photographiert werden. Langjährige Schüleraussagen sprechen für sich.