{"id":4459,"date":"2026-09-11T08:04:04","date_gmt":"2026-09-11T06:04:04","guid":{"rendered":"https:\/\/schubart-gymnasium.eu\/?p=4459"},"modified":"2026-09-11T08:04:05","modified_gmt":"2026-09-11T06:04:05","slug":"schuelerbeitraege-zum-donu-online-projekt-und-zum-donaujugendcamp-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schubart-gymnasium.eu\/index.php\/2026\/09\/11\/schuelerbeitraege-zum-donu-online-projekt-und-zum-donaujugendcamp-2026\/","title":{"rendered":"Sch\u00fclerbeitr\u00e4ge zum Don@u-Online-Projekt und zum Donaujugendcamp 2026"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Don@au-Online<\/strong> ist ein demokratisches Projekt, indem sich Sch\u00fcler*innen aus L\u00e4ndern entlang der Donau zusammenschlie\u00dfen und einzelne Projekte zum Thema Demokratie erarbeiten. Wie man sieht, eine sehr breit gef\u00e4cherte Aufgabe. Wir Sch\u00fcler aus dem Schubart (Arian, Naradine, Marietta, Isabel aus den Klassen 10c und 10d)&nbsp;haben uns mit Sch\u00fcler*innen aus Moldau, einem kleinen osteurop\u00e4ischen Land, zusammengetan. Die erste Kommunikation verlief \u00fcber das Don@au-Online Portal, jedoch sind wir relativ schnell zu WhatsApp r\u00fcbergegangen und haben eine gemeinsame Gruppe erstellt. In dieser Gruppe haben wir uns \u00fcber Wochen hinweg dar\u00fcber unterhalten und diskutiert, was f\u00fcr eine Art Projekt wir durchf\u00fchren wollen. Wollen wir einen Podcast? Soll es ein Interview sein? Sollen wir blo\u00df einen Text schreiben oder ein Theaterst\u00fcck machen? Das Demokratische, also das Diskutieren und Austauschen von verschiedenen Meinungen, fand somit schon vor dem eigentlichen Projekt an. Schlussendlich haben wir uns auf einen Podcast geeinigt, den wir zusammen machen. ,,Aber wie sollen wir einen Podcast machen, wenn wir doch \u00fcber 1.800km entfernt sind?\u201c. Diese Frage stellt ihr euch nicht alleine, vor genau dieser standen auch wir. Zum einen gab es, und das muss transparent dargestellt werden, Kommunikationsprobleme. Leider hat die Sch\u00fclergruppe aus Moldau unsere Vorschl\u00e4ge teilweise falsch verstanden, andersrum genauso. Dies f\u00fchrte dazu, dass wir im Schubart zun\u00e4chst Sprachaufnahmen machten, und diese in die gemeinsame Gruppe sendeten. Dabei haben die Sch\u00fcler aus der Republik Moldau ihren Part des Podcasts komplett gefilmt. Wir hatten anfangs also ein anderes Verst\u00e4ndnis, von dem Endresultat bzw. wie dieses aussehen soll. Das stellte jedoch kein direktes Problem dar, da wir einfach ein neues Video unsererseits filmen konnten. Die Fragen, die wir im Podcast beantworteten und gestellt bekamen, wurden vorher im Gruppenchat angesprochen und es wurde abgestimmt, welches Land welche Fragen beantwortet. Fragen aus dem Podcast lauteten unter anderem: \u201eWie erlebt ihr Demokratie in eurem Alltag?\u201c, \u201eWas hei\u00dft Demokratie f\u00fcr euch?\u201c, \u201eWas ist wichtiger, Schutz der Minderheit oder Mehrheit?\u201c. &nbsp;Einen anderen Teil der Demokratie seht ihr genau hier, n\u00e4mlich dass jeder das Recht auf eine Stimme hat und jede gleich gewichtet wird. Es gab keine Autorit\u00e4tsperson die alles alleine bestimmt hat. Die Erfahrungen die man gesammelt hat, waren sehr vielseitig und sch\u00f6n. Man denkt zum einen viel intensiver \u00fcber die eigene Meinung und das System, in dem wir leben nach, andererseits lernt man neue Leute aus einem fremden Land kennen und arbeitet mit ihnen zusammen. Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass das Ziel \u2013 das Demokratische Zusammen-arbeiten \u2013 vor, w\u00e4hrend und nach dem Projekt verfolgt und erreicht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir unser Projekt fertiggestellt und eingereicht hatten, erhielten einzelne von uns (vier aus dem SGU und zwei aus Moldau) die Einladung zum Donaujugendcamp am Donauufer in Ulm\/ Neu-Ulm. Eine Woche lang verbrachten wir Zeit mit ca. 80 Sch\u00fcler*innen und ihren Lehrer*innen aus 13 Donauanrainerstaaten und Donaul\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">(von Arian Islamaj, 10d)<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Jahr fand das&nbsp;<strong>Donau-Jugendcamp<\/strong>&nbsp;vom 2.7-8.7 statt, welches alle zwei Jahre veranstaltet wird. Im Jahr 2026 nahmen ca. 90 Teilnehmer aus insgesamt 13 Donaul\u00e4ndern daran teil. Dabei haben Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des&nbsp;<strong>Schubart-Gymnasiums<\/strong> (Naradine Chelbi (10d), Arian Islamaj (10d), Marietta Wassner (10d) und Isabel M\u00fcller(10c)) gemeinsam mit Jugendlichen aus verschiedenen L\u00e4ndern entlang der Donau die M\u00f6glichkeit gehabt, sich kennenzulernen, zusammen ein Projekt zu gestalten und neue Erfahrungen zu sammeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Direkt zu Beginn wurden wir begr\u00fc\u00dft und lernten die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen. Schon am ersten Tag gab es Kennenlernspiele und verschiedene Aktivit\u00e4ten, damit sich alle besser kennenlernen konnten. Obwohl viele unterschiedliche Sprachen gesprochen wurden, konnten wir uns gut verst\u00e4ndigen und schnell neue Freundschaften schlie\u00dfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Teilnehmer waren alle offen und bereit, neue Menschen kennenzulernen, was daf\u00fcr sorgte, dass schnell Freundschaften gekn\u00fcpft werden konnten und eine angenehme Stimmung im Camp herrschte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Camp war unsere zentrale Aufgabe, ein gemeinsames Projekt zu gestalten, welches wir dann auf der Neu-Ulmer B\u00fchne auf dem Donaufest vorstellten. Um dies zu erm\u00f6glichen, gab es mehrere Workshops, die Teile des gemeinsamen Projektes ausmachten, und man konnte jeweils an einem teilnehmen. Es gab insgesamt f\u00fcnf Workshop Angebote:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im&nbsp;<strong>Theater-Workshop<\/strong>, studierten wir kleine Szenen ein und lernten, wie man Gef\u00fchle und Geschichten auf der B\u00fchne darstellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im&nbsp;<strong>B\u00fchnenbild-Workshop<\/strong>&nbsp;gestalteten die Teilnehmer Kulissen und Dekorationen f\u00fcr die Theaterauff\u00fchrungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im&nbsp;<strong>Tanz-Workshop<\/strong>&nbsp;wurden verschiedene Choreografien einge\u00fcbt, die dann jeweils zwischen den Theaterszenen auf der B\u00fchne vorgef\u00fchrt wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im&nbsp;<strong>Gesangs-Workshop<\/strong>&nbsp;gab es jeweils einen Chor und eine Band, die zeitweise zusammen die St\u00fccke eingearbeitet haben, aber zu bestimmten Zeiten auch getrennt, um das ganze intensiver zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem gab es eine&nbsp;<strong>Schreibwerkstatt<\/strong>, in der Geschichten, Gedichte und eigene Texte geschrieben wurden (mit dem Fokus auf die Donau).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am letzten Tag kam es schlie\u00dflich zur Vorstellung auf dem Donaufest: Die Theatergruppe f\u00fchrte ihr St\u00fcck auf, die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer zeigten ihre Choreografie, der Chor sang seine Lieder und die Texte aus der Schreibwerkstatt wurden vorgestellt. Auch die gestalteten B\u00fchnenbilder wurden pr\u00e4sentiert und halfen vor allem dabei, das Theaterst\u00fcck zu verbindlichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine sehr wichtige Rolle spielten die Workshop-Leiter, da man sich durch ihre Leidenschaft und Freude am Projekt viel schneller wohlgef\u00fchlt hat und auch bei den Workshops dadurch schneller aus seiner Komfortzone herauskommen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeden Tag arbeiteten wir in unseren Gruppen zusammen und bereiteten unsere Ergebnisse vor. Auch w\u00e4hrend dieser Zeit lernte man jeden Tag jemand neues kennen, auch wenn man manchmal schon drei Tage lang gemeinsam im Camp war. Genau das war meiner Meinung nach eine der besten Sachen am Camp. Man konnte sich an einen Tisch setzten und wurde direkt in die Konversation mit einbezogen. Man konnte sich gegenseitig \u00fcber seinen Alltag erz\u00e4hlen, aber auch \u00fcber verr\u00fcckte Geschichten, die wir erlebt haben. Ich denke, jeder Teilnehmer hatte am Anfang vor dem Camp ein bisschen Angst, dass die Menschen nicht offen sein, oder dass die Erfahrungen nicht 100% positiv sein w\u00fcrden. Ich pers\u00f6nlich habe erwartet, dass es gut wird, aber nicht, dass ich so viele tolle Menschen kennenlernen w\u00fcrde, zu denen ich immer noch Kontakt habe. Ich muss also ehrlich sagen, dass das Camp meine Erwartungen deutlich \u00fcbertroffen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">(von Naradine Chelbi, 10d)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Don@au-Online ist ein demokratisches Projekt, indem sich Sch\u00fcler*innen aus L\u00e4ndern entlang der Donau zusammenschlie\u00dfen und einzelne Projekte zum Thema Demokratie erarbeiten. Wie man sieht, eine sehr breit gef\u00e4cherte Aufgabe. 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