{"id":2425,"date":"2022-12-21T09:37:33","date_gmt":"2022-12-21T08:37:33","guid":{"rendered":"https:\/\/schubart-gymnasium.eu\/?p=2425"},"modified":"2022-12-21T09:37:33","modified_gmt":"2022-12-21T08:37:33","slug":"studienfahrt-rostock-warnemuende19-09-23-09-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schubart-gymnasium.eu\/index.php\/2022\/12\/21\/studienfahrt-rostock-warnemuende19-09-23-09-2022\/","title":{"rendered":"Studienfahrt Rostock &#8211; Warnem\u00fcnde<br>19.09-23.09.2022"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach einer langen aber reibungslosen Zugfahrt von Ulm, \u00fcber Donauw\u00f6rth und Berlin nach Rostock, die f\u00fcr uns schon um 4:30Uhr Montag morgens begann, kamen wir ersch\u00f6pft in Warnem\u00fcnde an. Die Ersch\u00f6pfung legte sich aber schnell wieder, als wir das erste frische Fischbr\u00f6tchen intus hatten und die Ostsee direkt vor uns lag. Nach einem kleinen Strandspaziergang war es an der Zeit, sich auf den Weg in die Jugendherberge zu machen. Es folgte ein kurzer, anstrengender Marsch. Angekommen stellte sich heraus, dass nicht jedes Zimmer eine eigene Dusche hatte und die Essenskapazit\u00e4ten des Hostels gerade so f\u00fcr unsere Truppe ausreichte. Auf diesen Schreck h\u00fcpften einige von uns schonmal in das eiskalte Nass der Ostsee, die uns gl\u00fccklicherweise schon fast vor den F\u00fc\u00dfen lag. Damit ging der erste Tag schnell an uns vorbei und wir huschten alle fr\u00fch ins Bett, denn morgen stand ein straffes Programm auf dem Plan.<\/p>\n\n\n\n<p>Dienstags begab sich unsere Reisegruppe nach dem Fr\u00fchst\u00fcck in die Dokumentations- und Gedenkst\u00e4tte der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Rostock aus DDR-Zeiten. Anschlie\u00dfend folgte ein Zeitzeugengespr\u00e4ch mit einem DDR-Fl\u00fcchtling, der dort lange Zeit eingesessen hatte. Die intensiven, eindrucksvollen und nachdenklich stimmenden Eindr\u00fccke, die wir dort gesammelt hatten, lie\u00dfen wir bei einer kleinen Hafenrundfahrt von Rostock nach Warnem\u00fcnde sacken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem entspannten Abend begann der n\u00e4chste Tag der Studienfahrt f\u00fcr einige schon viel zu fr\u00fch, sodass wir nach dem Besuch im Marine Science Center, einer Robbenforschungsstation, ein kleines Mittagsschlaf-P\u00e4uschen einlegten, bevor unsere Reisegruppe in die wundervolle Welt des Plattdeutsch eingelernt wurde, in der wir so die ein oder anderen neuen W\u00f6rter in unseren Sprachgebrauch aufnahmen. Am Abend folgte nach einem kleinen Stopp in der Lik\u00f6rfabrik, zu einem schicken Abendessen eine Nachtw\u00e4chterf\u00fchrung durch die \u00f6stliche Altstadt, die uns durch den gut gelaunten und durchaus lustigen Sven den Abend oder besser gesagt die Nacht vers\u00fc\u00dfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Donnerstags folgte schon morgens der lang ersehnte Stand-up-Paddling-Kurs. Auch wenn die See etwas k\u00fchl war, war das Wetter dennoch \u00fcberragend, sodass die Sonne aus ihrem Versteck gekrochen kam und es kaum Wellengang gab. Optimal f\u00fcr uns alle. Nach dem gelungenen Start in den letzten Aufenthaltstag brach die Flaute \u00fcber unsere gut gelaunte und motivierte Reisegruppe herein. Die Stadtf\u00fchrung in Rostock. Obwohl die gute Dame der Stadt alles versuchte, uns die F\u00fchrung schmackhaft zu machen, blieb diese eigentlich nur ein Flop&#8230; immerhin gab es am Abend Schnitzel f\u00fcr uns in der Herberge, welche aber nur einen geringen Trost spendeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag machten wir Ulmer uns schon wieder fr\u00fch auf die Heimreise. Zwar nicht ganz so fr\u00fch, wie damals die Anreise, doch anscheinend fr\u00fch genug f\u00fcr die Deutsche Bahn uns einige Probleme zu bereiten. Nachdem der erste Zug in Oranienburg feststeckte und wir nicht nach Berlin kamen, fiel unser Anschlusszug aus. Nach sehr vielen hin und her sa\u00dfen wir dann unter den Gep\u00e4ckst\u00e4ndern auf dem Boden des Zugs und die Heimat lag uns schon vor den Augen. Doch die Deutsche Bahn machte uns schon wieder einen Strich durch die Rechnung und wir hatten wieder Versp\u00e4tung. Jeder Plan wurde nochmal umgeschmissen und durch die beiden sehr geduldigen, organisierten und ausdauernden Lehrkr\u00e4fte Frau Jahn und Herr Jung wieder neu erfunden, bis wir endlich nach sehr langen und holprigen Stunden wieder am Ulmer Hauptbahnhof standen und von unseren wartenden Eltern in Empfang genommen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und damit wars das mit unserer Studienfahrt nach Rostock und wir sagen: \u201eMach mal nen Meter und holl di fuchtig!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Eine Sch\u00fclerin der JS2<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer langen aber reibungslosen Zugfahrt von Ulm, \u00fcber Donauw\u00f6rth und Berlin nach Rostock, die f\u00fcr uns schon um 4:30Uhr Montag morgens begann, kamen wir ersch\u00f6pft in Warnem\u00fcnde an. Die Ersch\u00f6pfung legte sich aber schnell wieder, als wir das erste frische Fischbr\u00f6tchen intus hatten und die Ostsee direkt vor uns lag. 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